Die Harzquerung 2018: Ein Lauf in und durch das Glück!

Ein altes chinesisches Sprichwort lautet:

Willst du einen Tag lang glücklich sein, betrinke dich!
Willst du eine Woche lang glücklich sein, verliebe dich!
Willst du ein Leben lang glücklich sein, heirate eine Gärtnerin!

Zu meinem Glück habe ich dieses Sprichwort früh genug kennengelernt: Ich habe mich in eine Gärtnerin verliebt und sie geheiratet. Das war vor 30 Jahren, und das Glück besteht.

Aber hier geht es ums Laufen – ums Ultralaufen. Und nach dem Erlebnis der Harzquerung am 28. April 2018 erlaube ich mir, das Sprichwort läuferisch ein wenig umzuwandeln:

Willst du einen Tag lang glücklich sein, betrinke dich!
Willst du eine Woche lang glücklich sein, laufe die Harzquerung!
Willst du ein Leben lang glücklich sein, werde Ultraläufer!

Jan hat unser Lauferlebnis durch den Harz in bewegten und unbewegten Bildern festgehalten. Das Video zum Lauf seht Ihr hier:

Da mir die Endorphine aber auch heute noch aus den Ohren herauskommen, möchte ich doch etwas eingehender darauf eingehen.

Freitag, 27. April 2018

Endlich geht es los! Eine Woche lang habe ich mich darauf gefreut wie ein kleines Kind auf Weihnachten, und ich weiß, dass es Max nicht anders ging. Jan, der nur aus unseren Erzählungen wusste, was auf ihn zukommt, war da in seinem Gefühlshaushalt etwas ambivalenter. Christiane, die uns im letzten Jahr begleitet hat, musste arbeiten (nein, nicht als Gärtnerin – als Floristin), und da wir Unterstützung brauchten, wenn wir nicht den Bus-Shuttle vom Ziel in Nordhausen zurück nach Wernigerode, wo unser Auto stehen würde, in Anspruch nehmen wollten, überredeten wir Charlotte, uns zu begleiten. Charlotte hatte als Fahranfängerin etwas Respekt vor der Aufgabe, allein durch den Harz zu fahren, und so luden wir ihre Freundin Vera ein, die dann auch zusagte.

Am Freitag, Punkt 15.30 Uhr, rollten wir zu fünft vom Hof. Die Verkehrsnachrichten verhießen nichts Gutes: Staus auf der A7 und auch auf der A2! Wir dachten, schlau zu sein, als wir die A7 an der Raststätte Allertal verließen und über Celle auf der Bundesstraße nach Braunschweig fuhren. War’s nicht! Rote Welle in jedem Ort, LKWs und – noch besser – Trecker auf den Straßen sorgten ein wenig für Verdrießlichkeit. Aber als wir dann endlich auf der A395 waren und um Wolfenbüttel herum die Harzberge im Sonnenlicht sahen, war das alles wie weggeblasen. Gegen 19 Uhr, nach 3 1/2 Stunden Fahrt, kamen wir in Wernigerode an. Zeit genug, um zuallererst unsere Startnummer im Organisationsbüro abzuholen und dort ein paar Ausschreibungen für den Volkslauf in Sottrum zu deponieren.

Nach dem Einchecken im HKK, dessen netten Service wir schon im letzten Jahr kennengelernt hatten, ging es zum Abendessen in den Ort. Wir wurden fündig im Brauhaus in Wernigerodes Fußgängerzone. Lecker gegessen, lecker Bier getrunken, nette Gespräche mit der trotz der Vollheit des Hauses völlig ungestressten Bedienung und mit dem Chef einer Kölner Läufergruppe in aufgeräumter Stimmung, die sich wie wir mental auf den morgigen Lauf vorbereitete. Jetzt schon passte irgendwie alles zusammen, und das muss es ja auch, wenn daraus Glück entstehen soll, oder?

Nach drei Bieren standen wir vor einer schweren Gewissensentscheidung: Sollen wir bleiben oder sollen wir gehen? Eine kurze Diskussion ergab, dass ein viertes Bier möglicherweise zum Absturz führen könnte, zumindest dazu, die Zeit und den Lauf zu vergessen, und so siegte die Vernunft: wir zahlten und gingen!

Im Hotel dann die letzten organisatorischen Absprachen mit unseren Supporterinnen, die nicht mit uns aufstehen wollten. Dann im Zimmer die letzten Vorbereitungen: Wettkampfklamotten bereitlegen, Kleiderbeutel packen, Zähne putzen und ab in die Koje.

Sonnabend, 28. April 2018

Das Weckerklingeln wäre nicht nötig gewesen: Um 5 Uhr war ich wach. Hellwach. Jetzt bloß keine Hektik, alles in Ruhe vorbereiten! Um 6 Uhr gibt es Frühstück, dann noch ein wenig ruhen, um 8 Uhr los zum Start in der Salzbergstraße. Start ist um 8.30 Uhr. Perfekt!

Der Wetterbericht verspricht einen schönen Tag mit Temperaturen bis zu 19°.

Um Punkt 6 Uhr standen wir im Frühstücksraum – und wurden belehrt, dass es Frühstück ab halb 7 gibt. Na toll. Also wieder aufs Zimmer. Aber dann: Punkt halb sieben waren wir wieder da. Kaffee, Orangensaft, zwei Brötchen, mit Butter, Marmelade und Käse, ein Ei und Obst.

Um 8 Uhr machten wir uns auf den Weg. Ganze Völkerscharen machten sich mit uns auf den Weg – aber wie immer bei Ultralaufveranstaltungen: kein Hauch von Hektik! Im Startbereich noch ein Foto von uns, ich finde, man sieht uns die freudige Erwartung auf ein richtig geiles Lauferlebnis an, oder?

1-20180428_081916.jpg

Kein Hauch von Hektik: Nicht einmal ein gemeinsames Herunterzählen der letzten Sekunden vor dem Start gab es, irgendwann ziemlich pünktlich geht es irgendwie los. Etwa 800 Läufer machen sich auf den 51 km langen Weg nach Nordhausen oder auf den 25 km langen nach Benneckenstein. Die Wanderer, die ebenfalls diese Strecken unter die Füße nehmen, konnten schon ab 5 Uhr starten.

Gleich nach ein paar hundert Metern beginnt der Anstieg zum ersten Berg. Das Feld verlässt den breiten Weg und wie auf der Autobahn führt auch hier eine Verengung zu Rückstaus. Die umgestürzten Bäume, die sich quer über den Weg gelegt hatten, taten ein Übriges. Aber danach, wenn sich alles zurechtgeruckelt hat, dann fließt es. Dann kannst du laufen, du läufst durch herrliche Natur, die Sonne und der blaue Himmel tun das ihrige, und schon nach ein paar Kilometern bist du im Flow und mittendrin: im Glück!

Und das hält heute an! Im Video, das Jan gemacht hat, sieht und hört man, wie es um unser Seelenleben bestellt war. Schöner kann laufen nicht sein!

Wir laufen gemeinsam im ruhigen Tempo. Für mich ist heute Vatertag: Ich laufe mit meinen beiden Prachtjungs einen Ultra! Es gibt nur das im Moment: die Freude an der Bewegung, an der Natur, am Frühling, am Leben! Nichts anderes zählt. Kleinliche Alltagssorgen? Wenn ich welche hätte, wären sie jetzt weg. Ich habe aber keine, ich habe ja (siehe oben!) eine Gärtnerin geheiratet!

An der Zillierbach-Talsperre geht es nicht wie im letzten Jahr über die Brücke, sondern wir laufen vermutlich wegen umgestürzter Bäume an der Talsperre entlang. Ob die Strecke dadurch länger geworden ist? Keine Ahnung! Darum geht es ja auch überhaupt gar nicht.

Die Verpflegungsstände im Abstand von etwa 10 Kilometer fliegen an uns vorbei. Beim zweiten trennen sich die 25 km-Läufer von uns. Sie haben noch 5 Kilometer vor der Brust und laufen geradeaus weiter nach Benneckenstein. Wir biegen nach links ab, denn wir haben Gott sei Dank noch 30 Kilometer vor uns. Weiter geht es über Stock und Stein: über umgestürzte Bäume, durch Matschlöcher, über kleine Bäche hinweg – und immer wieder respektable Steigungen hinauf. Es ist keine Schande, die hinaufzuwandern – alles andere wäre Energievergeudung, ohne wirklich wesentlich schneller voranzukommen. Immer schön die Atmung kontrollieren, solange die etwas beschleunigter ist, ist das Tempo richtig!

Die ganze Strecke über sind wir am Quatschen – miteinander, aber auch mit den Läuferfreunden um uns herum. Man redet über Gott und die Welt – meistens, aber nicht nur, natürlich über das Laufen. Irgendwann überhole ich den Mann mit der Startnummer 1: Das ist Roland Winkler aus Berlin, eine Läuferlegende, zumindest für jemanden wie mich, der das Laufen in den 1970er Jahren gelernt hat. Damals gehörte der SPIRIDON von Manfred Steffny einfach zur Pflichtlektüre eines Läuferadepten. Und der SPIRIDON berichtete natürlich auch über die Läuferszene in der DDR. Und da war Roland einer der ganz großen. Mit 21 Jahren, vor 50 Jahren, ist er eine 2:17 h auf Marathon gelaufen, und er hält den DDR-Rekord auf 100 km in 6:45 h. Den wird ihm keiner mehr nehmen! Heute ist er mit seinen 71 Jahren immer noch flott unterwegs – so viel später als wir kommt er auch nicht ins Ziel. Wir laufen eine Zeitlang mit ihm und quatschen. Jan macht ein Foto, auf das ich sehr stolz bin (die Erklärung zum Wasserfleck gibt’s im Video).

1-20180428_090014.JPG

Zwischendurch ruft Charlotte an. Jan hat sein Handy mit, das er herauskramen muss. Wir sind ein bisschen in Sorge: Gab es ein Problem mit dem Auto, oder warum ruft sie an?  „Wo bleibt Ihr?“ Sie und Vera stehen in Sophienhof bei km 31. „Wir brauchen noch ein bisschen“, sagt Jan und packt das Handy wieder ein. Weiter geht’s. Lange dauert es nicht, dann sind wir in Sophienhof. Aus dem Wald führt eine kleine Steigung in den  Ort. Genau hier überholt uns der Führende des 28 km-Laufs von Benneckenstein nach Nordhausen. Und in mir entfalten die Endorphine ihre Wirkung. Ich habe Bock und beschleunige, fast aus Versehen, am Berg … Am VP trinke ich etwas und kippe mir Wasser über den Kopf. Zwischenzeitlich ist es doch ziemlich warm geworden. Dann geht es mit den Glückshormonen im Bauch die paar Meter weiter zu unserem privaten Versorgungspunkt, während die Jungs sich etwas länger aufhalten. Charlotte argwöhnt, ich hätte die beiden abgehängt. Nein, nein, wir laufen ja zusammen.

Ich hole meinen Buff aus der Tasche und setze ihn mir als Sonnenschutz auf den Kopf. Dann kommen auch die Jungs, und wir gießen uns noch einmal Leitungswasser über die Köpfe, bevor es weiter geht. Hm, denke ich mir, wir haben jetzt 31 km hinter uns, und mir geht es verdammt gut. Im Training sehne ich dann schon gerne mal das Ziel herbei, aber heute? Irgendetwas ist heute grundlegend anders! Es läuft mühelos, die Füße laufen von alleine, der Rest guckt zu, genießt und ist glücklich.

Zwischen Sophienhof und der Waldgaststätte Netzkater geht es über eine längere Strecke leicht bergab. Der Weg ist nicht sonderlich breit, aber gut befestigt. Man kann Gas geben, und das tun wir. Von Zeit zu Zeit nagelt trotzdem einer der 28 km-Läufer an uns vorbei. Kurz vor dem Netzkater stoße ich einen Jubelschrei aus. Herrgott, geht es mir gut! Und ich formuliere das: „Ich fühle mich wie ein junger Gott!“ – „Ja“, sagen die Jungs, „das merkt man.“

Bis zum Netzkater sind wir recht zügig unterwegs. Danach beginnt der schwerste Teil, der langgezogene Aufstieg zum Poppenberg. Von Zeit zu Zeit kann man auch mal wieder laufen, aber die meiste Zeit kraxeln wir mehr oder weniger pustend nach oben.

Unterwegs wieder ein Anruf von Charlotte. Jan fummelt wieder das Handy aus dem Rucksack. Wieder eine Schrecksekunde! Aber, nö, alles gut, sie will nur wissen, wo wir bleiben, sie und Vera sind jetzt in Neustadt. Das dauert noch, sagt Jan. Und wieder das Handy zurück, Max und ich laufen schon mal wieder an. Das kommt nicht gut. Jan hat Probleme: Seitenstiche, Druckstellen am Fuß, nach einer anstrengenden Arbeitswoche fühlt er sich jetzt zunehmend kaputt. Ganz kurz entsteht eine kleine Missstimmung. Aber wir reden darüber und beheben das. So etwas bleibt nicht aus bei einem solchen Ritt. Auf die Goldwaage wird nix gelegt. Wir sind Lauffreunde – also weiter!

Auf dem Poppenberg wissen wir: Das Schwierigste ist überstanden! Jetzt bergab nach Neustadt, und dann kommen noch ein oder zwei Berge (Max und ich sind uns da nicht ganz sicher), und dann sind wir fast schon in Nordhausen.

Bergab versuche ich, keine Energie fürs Bremsen aufzuwenden. Lass laufen, mach den Schritt lang, achte nur darauf, dass du nicht über das Geröll stolperst oder in einer Matschlunke wegrutschst. Lunke ist gut, veritable Matschlöcher gibt es auf dem Abstieg. Ich habe keine Lust darauf, wie die beiden Läuferinnen, mit denen ich an den Löchern eintreffe, drumherum zu balancieren. Wozu habe ich schließlich meine Trailschuhe, meine guten alten Scotts, an? Durch da, wir sind schließlich nicht auf einem Kindergeburtstag!

Immer wieder muss ich mich nach Jan und Max umdrehen. Jans Gesichtsausdruck ist mittlerweile nicht mehr ganz ungetrübt. „Lauf ruhig, Papa!“ – „Nein, nein, wir laufen zusammen.“ Kurz vor Neustadt, in einem Wirtshaus im Kurpark, sehe ich einen Läufer, der sich ein Bier holt und sich auf eine der Bänke setzt. Glücklich sieht der aber nicht aus. Letztes Jahr lag hier einer im Gras mit Kreislaufproblemen. Mir geht es unverändert gut, wenn ich ehrlich bin, geht es mir von Kilometer zu Kilometer besser. Auch mal schön nach dem erneuten Einbruch beim Hannover-Marathon vor drei Wochen!

In Neustadt, auf der langgezogenen Straße vor dem Stadttor, frage ich meine beiden Jungs, ob sie es für sehr unkollegial halten würden, wenn ich ab jetzt ein wenig ballern würde. Jan scheint fast erleichtert zu sein: „Ja“, sagt er, „mach das doch. Mir geht es nicht so gut, und es ist mir lieber, als wenn du weiter immer 20, 30 Meter vor uns bist und warten musst.“ Ich denke noch einmal kurz nach: In sechs Wochen will ich den 100er in Biel laufen, da käme so eine kleine Endbeschleunigung doch vielleicht ganz gut. Auch Max bestätigt, dass das kein Problem für ihn sei. Also werfe ich Charlotte meinen Trinkrucksack zu und renne los. Ich gebe zu: mit einem schlechten Gewissen. Schließlich wollen wir den Lauf ja gemeinsam genießen. Aber irgendwie genießt Jan jetzt gerade nicht mehr so richtig. Und ich fühle mich, als ob ich Flügel hätte! – Also los!

Ich habe jetzt etwa die Marathondistanz in den Beinen, aber ich kann noch deutlich schneller werden. Die zwei oder drei Berge, die jetzt noch kommen, muss ich natürlich auch hochwandern, aber ich finde immer wieder in den schnellen Schritt zurück. Ich überhole viele alte Bekannte, mit denen wir unterwegs ein paar Worte gewechselt haben. Ein oder zwei Mal gebe ich zu meiner Schande auch noch falsche Auskünfte: „Das hier“, sage ich aufmunternd zu einer jüngeren Frau, „ist der letzte Berg!“ – „Versprochen?“ – „Ja“, sage ich, „wenn wir aus dem Wald raus sind, kann man das Ziel schon sehen.“ Ich merke, wie sie das motiviert. Hoffentlich hat es sie nicht frustriert, als sie bemerken musste, dass das Quatsch war. Aus dem Wald raus, und der Blick geht über Wälder und Höhen, aber Nordhausen ist nicht in Sicht. Dafür der letzte VP in Rüdigsdorf. Und noch einmal geht es über Stock und Stein bergan in einen Wald. Aber dann ist es doch so weit: Unter mir liegt Nordhausen. Auf dem letzten Singletrail überhole ich noch einmal eine ganze Gruppe von Läufern, und ich habe immer noch Kraft und kann das Tempo halten. Anfeuerungsrufe und Applaus von Läufern, die schon gefinisht haben, begleiten mich auf meinem Flug über die letzten Meter, dann biege ich ab auf die lange Gerade auf dem Sportplatz, wo sich das Ziel befindet. Es ist sonst nicht so meine Art, fünf Meter vor dem Ziel noch einmal jemanden zu überholen (weil ich solche Sprintduelle meistens verliere), aber der Läufer vor mir zelebriert seinen Zieleinlauf geradezu, und wenn ich nicht auch ins Ziel wandern will, dann muss ich ihn eben – fast schon im Pavillon, in dem die Zielrichter sitzen – überholen. Dann bin ich durch. Atemlos glücklich!

Zwei Becher Tee, dann ganz dringend zur Toilette. Ich hole meinen Kleiderbeutel ab, dann treffe ich Charlotte und Vera. Zusammen warten wir auf Max und Jan. Zuerst kommt Max, der die Kamera hat und sich selbst und dann seinen Bruder beim Zieleinlauf filmt. Auch Jan kann wieder lachen und jubeln. Als die beiden wieder zu Luft gekommen sind und wir uns getroffen haben, vergleichen wir die Uhren. Das kann doch nicht wahr sein! Ich war nur zwei Minuten schneller? Gefühlt bin ich schon eine Viertelstunde da und warte. Hm!

Die Ergebnislisten bringen es an den Tag: Ich habe meine Uhr mal wieder schlecht gestoppt. Sie lief weiter, ich wunderte mich zwar über das veränderte Erscheinungsbild des Displays, aber bekannt ist ja auch, dass Ultraläufer im Ziel einen stark verringerten IQ haben.

Unsere Ergebnisse:

  1. Jürgen: 6:01:31 Std. – Platz 275 gesamt / 11 der M60
  2. Max: 6:11:07 Std. – Platz 304 gesamt / 14 der M20
  3. Jan: 6:11:18 Std. – Platz 305 gesamt / 15 der M20

Insgesamt haben 528 Läuferinnen und Läufer die 51 km gefinisht.

Mein Fazit: Ich laufe seit 1976, aber ich habe noch nie einen so geilen Lauf erlebt wie diesen. Heute hat wirklich alles gepasst! Das war ein Lauf durch das pure Glück. Man sagt ja, um noch ein Sprichwort zu zitieren: „Schmerz vergeht, Stolz besteht!“ Schmerz gab es für mich heute keinen, nicht einmal ansatzweise oder von ferne. Der Stolz ist da, natürlich. Aber das Glück, das Glück hält an: mindestens eine Woche lang. Und für den Rest des Lebens gibt es zum Glück Christiane.

1-20180428_154048

 

Musik im Video:

Mysterious Laughs – GEMAfreie Musik von https://audeeyah.de
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

5 Antworten auf „Die Harzquerung 2018: Ein Lauf in und durch das Glück!

  1. Das ist super geschrieben und trifft meine Empfindungen zum Lauf ganz genau! Danke! Das Video werde ich mir in Ruhe anschauen, bin schon sehr gespannt darauf.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s